Waldbrandrauch aus Kanada verwüstet USA und birgt Gesundheitsrisiken | Gesundheitsnachrichten der gesündesten Gemeinden

Große Teile des Nordostens der USA wurden diese Woche von Rauch und Dunst eingehüllt, da die Region die Auswirkungen der Brände über der Grenze zu Kanada zu spüren bekam.

Mithilfe einer farbcodierten Skala spiegelt der Luftqualitätsindex die Konzentration der wichtigsten Luftschadstoffe – einschließlich der im Rauch von Waldbränden enthaltenen Partikel – an Orten in den USA sowie das Gesundheitsrisiko für die Menschen in der Region wider.

Ein roter „ungesunder“ Wert weist darauf hin, dass bei manchen Menschen gesundheitliche Auswirkungen auftreten können, während Mitglieder empfindlicherer Gruppen möglicherweise anfälliger für schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen sind. Ein violetter Wert „sehr ungesund“ weist auf ein erhöhtes Risiko für alle hin, während ein kastanienbrauner Wert „gefährlich“ für Notfälle steht.

Numerisch gesehen spiegelt ein Wert von null bis 50 eine grüne oder „gute“ Luftqualität wider. Am Mittwoch um 16:15 Uhr lag im Meldegebiet von New York City ein Wert von 392, was auf eine gefährliche Partikelverschmutzung hinweist.

Die jüngsten Indexwerte deuten darauf hin, dass viele Amerikaner zumindest darüber nachdenken sollten, ihre Aktivitäten im Freien einzuschränken, und dass einige darauf ganz verzichten sollten. Der Bürgermeister von New York City, Eric Adams, empfahl am Dienstag allen New Yorkern, „Aktivitäten im Freien so weit wie möglich einzuschränken“ und wies darauf hin, dass die Schulen am Mittwoch keine Outdoor-Programme durchführen würden. Beamte in Philadelphia haben Vorsichtsmaßnahmen gefordert, einschließlich der Verwendung hochwertiger Masken. Auch Schulen in Washington, D.C. haben Outdoor-Aktivitäten abgesagt.

Meteorologen gehen davon aus, dass die Wetterverhältnisse noch einige Tage lang Rauch in den Nordosten schicken werden. Ähnliche Bedingungen könnten später in diesem Sommer wiederkehren, wenn die Waldbrandsaison in Kanada andauert.

Nach Angaben des überparteilichen Datenzentrums USAFacts hat sich die Luftqualität in den USA in den letzten 40 Jahren verbessert – von einem durchschnittlichen AQI-Wert von 60 im Jahr 1980 auf 40 im Jahr 2021 – obwohl sie offensichtlich je nach Bundesstaat stark variieren kann.

Die tägliche Luftqualität ist verschiedenen Einflüssen ausgesetzt – einschließlich Bränden, die Hunderte Kilometer entfernt liegen.